BANDPROFIL
MY NEW ZOO
POPCAMP JAHRGANG 2007
GENRE
Bizarre Rock mit balkanischen Wurzeln
BANDMITGLIEDER
Danijel Bubic (Voc)
Robert Zovko (Git)
Christian Glaser (Bass)
Wolfram Glaser (Drums)
BANDTEXT
Wave’N’Roll zum Anfassen: My New Zoo vermengen geschickt den rüpelhaften Rock der Kinks, The Who und der Stones mit dezenten Reggae-Einflüssen a la Police und der New-Wave-Ästhetik der frühen Achtziger Jahre. Mit Charme, Ironie und Entschlossenheit erobern die vier Nürnberger mit ihrem Debüt-Album „A.I.D.A.“ nun die Republik, was der Platz 8 in den DAT Indie-Charts belegt.
Auf Tour mit Jennifer Rostock und Babylon Circus, sowie auf den Festivals ROCK IM PARK und SZIGET sorgten sie für Furore. Dass die Band live ein explosives Gemisch ist, beweist der erst kürzlich in Berlin gewonnene Radio FRITZ Talent Award und die Nominierung für den RADIO AWARD 2009 der ARD Rundfunkanstalten. Erstaunlicher Weise nimmt man den Sound der Band, der weit weg vom Mainstream ist, sogar im landesweiten Radiolandschaft an. So schaffen es die Singles „Sometimes“, „Kiss You“ und „Silence In My Heart“ bundesweit in die Playlisten von München bis Hamburg (u.a. Radio Fritz, MDR Sputnik, Bayern 3, EGO FM, HR YOUFM, N-Joy...).
Ein Festival: Vier Pferde betreten die Bühne und heben eine riesige Plane in die Luft. Während das Ganze durch ein wirres Schlagzeugsolo untermalt wird, dessen Sound aus einer gemeinsamen Session von Keith Moon & The Prodigy stammen könnte, sprüht eines der Pferde MY NEW ZOO auf die Plane. Die Menschen gucken auf, setzen das Bier ab, strömen vor die Bühne und sind gespannt.
Und dann beginnt das, wofür die Menschen My New Zoo lieben und wofür My New Zoo steht: A.I.D.A. Aufmerksamkeit, Interesse, Verlangen und Action. Ein überraschender Abend mit einer Band, die (noch) als Geheimtipp gilt.
Ohne große Plattenfirma im Rücken und hohe Werbebudgets setzt MY NEW ZOO voll und ganz auf zwei Dinge: Gute Songs und eine Live-Show, die sich gewaschen hat. Mit diesen zwei Assen im Ärmel nehmen sie es mit der ganzen Welt auf und das merkt man Ihrer Attitüde an. In Zeiten von sinkenden Einnahmen der Musikindustrie ist der „Do-It-Yourself“-Gedanke keine Seltenheit mehr bei neuen Bands. Umso selte-ner ist der Erfolg den MY NEW ZOO damit erzielen. Seit dem Startschuss 2006 haben My New Zoo über 200 Konzerte gespielt, von sämtlichen Jugendzentren Deutschlands bis zum ungarischen Megafestival SZIGET und ROCK IM PARK. Dabei ist die Fangemeinde stetig
um neue Anhänger gewachsen. In Hamburg landete die Band in den Top 10 auf Radio N-Joy und in Bayern waren sie Newcomer des Jahres. In Berlin gewannen Sie den Radio Fritz Talent Award und wurden für den Radioaward 2009 der ARD Rundfunkanstalten nominiert.
Auch im Ausland stieß der frische Sound auf offene Ohren und so wurde die Band auch in Rumänien, Italien, Ungarn, Frankreich, Österreich und Schweiz zu Festivals eingeladen. Nach außen manifestiert sich die „D.I.Y“-Einstellung in selbst besprühten T-Shirts und CD-Hüllen (die gesamte Erstauflage des Debüt-Albums A.I.D.A. wurde in Eigenarbeit gestaltet, jeder Tonträger ein Unikat).
Für die Organisation heißt das: Aufnahmen, Label, T-Shirt-Druck und vor allem die Kommunikation mit Fans und Publikum bleiben in der Hand der Band. Nicht warten, bis jemand kommt und Dir unter die Arme greift, sondern „selber machen“ ist die Devise.
Diese Lebenseinstellung und die damit verbundenen Erlebnisse packen My New Zoo in Ihre Songs und Auftritte. Da kriegt Fidel Castro (Sunshine on Cuba) genauso sein Fett ab, wie auch das Mädchen mit der Gucci Tasche vor der Bühne (I wanna Kiss You, between the Eyes). Und wenn man
den kroatischen Zoll bestechen muss, um mit den Instrumenten die Grenze passieren zu dürfen, dann schreiben My New Zoo einen Song darüber und drehen das dazugehörige Video auf Tour in Rumänien, Italien, Ungarn und Berlin. (Hey Mr. Officer, this is no bomb attack, it´s just a guitar man,
that´s hanging round my neck)
Diese Einstellung mit Problemen auf kreative Weise umzugehen haben die in Nürnberg geborenen Kroaten, Sänger Danijel und Gitarrist Robert, wohl schon früh einüben können. Randgruppen-Attitüde sucht man bei den beiden allerdings vergebens. Zusammen mit den Zwillingen Wolfram und Christian (Schlagzeug & Bass) widmen sie ihre ganze Existenz der Band. Einen Plan B gibt es nicht.







































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